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Mit der Entfaltung der industriellen Revolution wurden alle gesellschaftlichen Verhältnisse »auf ein reines Geldverhältnis« (Marx, Engels, 1848) reduziert. Alle Werte verdampften in der Großen Industrie: »Gott ist tot« (Nietzsche, 1882). Wir leben seitdem in einem Zeitalter der seelischen »Obdachlosigkeit« (Lukács, 1916). Falsche Propheten setzten dagegen eine »Blut und Boden«-Ideologie und eine völkische Identitäts-Propaganda.
Marxistisch orientierte Psychoanalytiker und Philosophen sahen die Ursache des aufkommenden Faschismus im autoritären Charakter: Wilhelm Reich, Erich Fromm, Herbert Marcuse, Max Horkheimer und Theodor W. Adorno.
Wir erleben heute erneut eine weit verbreitete Sehnsucht nach dem Autoritären, nach Autokraten. Im Seminar sollen zuerst Texte zur seelischen »Heimatlosigkeit« vorgestellt und diskutiert werden. Danach geht es um die Frage, ob wir es wieder mit einem autoritären Charakter zu tun haben und ob die Studien dazu noch aktuell sind. Die ökonomischen Verhältnisse haben sich seit dem 19. Jahrhundert nicht wesentlich verändert. Die Eindimensionalität und die Einsamkeit allerdings haben zugenommen.
Die falschen Antworten kennen wir. Gibt es richtige?
Ausgewählte Texte der genannten Autoren werden dem Seminar zur Verfügung gestellt. Sie sollen zur Grundlage eines gemeinsamen Gesprächs dienen.
PD Dr. Rüdiger Schmidt-Grépály, Weimar, ist promovierter Philosoph und Lehrbeauftragter für Philosophie an den Universitäten Florenz, Kiel, Oldenburg, Bremen, Jena und Weimar. Von 1999 bis 2018 war er Leiter des Kollegs Friedrich Nietzsche, Weimar, und von 2019 bis 2022 Forschungsmitarbeiter an der Uni Jena. Seit 2018 ist er Leiter des Instituts in Gründung »Zukunft der Moderne«, Weimar.
Kölner Arbeitskreis für Philosophie und Analytische Psychologie, PH-4
Kostenbeitrag: 65,00 €
Anmeldung erforderlich
6 UStd., mit 8 Fortbildungspunkten bei der PTK NRW akkreditiert
Kostenbeitrag: 65,00 €
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