Zweitausend Jahre nach Ovid ist das Wort vom »Narzissmus« in aller Munde. Sorgen über Selbstverliebtheit, Egoismus und eine Zerstörung des sozialen Zusammenhalts breiten sich aus. Sigmund Freud brachte den Begriff des Narzissmus in die Psychoanalyse ein. Die Analytische Psychologie C. G. Jungs knüpft mit eigenen Sichtweisen daran an.
Der Narcissus-Mythos hat immer wieder Menschen zu neuen Interpretationen angeregt. Dr. Dr. Karl-Heinz Lenz und Reza Khalili-Amiri sind die Dozenten in einem Seminar der C. G. Jung-Gesellschaft Köln am Samstag, 28. Februar 2026, 10 bis 17 Uhr. Beispiele aus Philosophie, Literatur und Kunst sollen im Seminar zum Verständnis des Mythos beitragen.

