Das Sichtbare und das Unsichtbare – Streifzüge durch Kunst und Psyche 2026/2027

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Eine Entdeckungsreise zwischen Wahrnehmung, Emotion und Vorstellungskraft

Flyer Streifzüge durch Kunst und Psyche 2026/2027Warum berühren uns manche Bilder unmittelbar, während andere uns rätselhaft erscheinen? Weshalb erkennen wir in Kunstwerken manchmal mehr über uns selbst als über die dargestellten Motive?

Unsere besonderen Führungen laden dazu ein, die spannende Verbindung zwischen Kunst und Psyche zu entdecken. Künstlerinnen und Künstler haben seit Jahrhunderten versucht, nicht nur die sichtbare Welt darzustellen, sondern auch Träume, Erinnerungen, Ängste, Hoffnungen und verborgene Sehnsüchte sichtbar zu machen. Ihre Werke eröffnen Einblicke in innere Welten und spiegeln zugleich Erfahrungen wider, die viele Menschen teilen.

Gemeinsam begeben wir uns auf eine Reise durch ausgewählte Kunstwerke und erkunden, wie Bilder Gefühle wecken, Wahrnehmungen beeinflussen und unser Unbewusstes ansprechen können. Dabei begegnen wir Symbolen, Traumwelten und überraschenden Bildideen, die zum Nachdenken, Staunen und zum Austausch einladen. Die Führungen verbinden kunsthistorische Einblicke mit spannenden Fragen zur menschlichen Wahrnehmung und Psyche – verständlich, anregend und ohne Vorkenntnisse zugänglich.

Entdecken Sie Kunst als Spiegel der Psyche – und vielleicht auch ein Stück von sich selbst.

Zwei Führungen im Museum Ludwig zu Salvador Dalí, René Magritte und Edgar Ende sowie zu Max Ernst widmen sich der Epoche des Surrealismus. Stark von den Theorien Sigmund Freuds und Carl Gustav Jungs beeinflusst, zielt der Surrealismus darauf ab, Unbewusstes sichtbar zu machen und die Übergänge zwischen Traum und Realität zu nutzen. Ergänzt werden die Führungen zum Surrealismus durch einen Filmabend mit zwei Klassikern von Luis Buñuel und Salvador Dalí: »Un chien andalou« (»Ein andalusischer Hund«) und »L’Âge d’or« (»Das goldene Zeitalter«).

Die dritte Führung des Semesters beschäftigt sich anlässlich der Verleihung des Wolfgang Hahn-Preises der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig und der dazugehörigen Sonderausstellung mit dem südkoreanischen Künstler Lee Ufan. Er zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Gegenwart. Mit reduzierten Formen, natürlichen Materialien und einer besonderen Sensibilität für Raum und Stille schafft er Werke, die zum Innehalten und Nachdenken anregen. Als Mitbegründer der japanischen Mono-ha-Bewegung erforscht er die Beziehung zwischen Mensch, Material und Umgebung.

Die Führungen können unabhängig voneinander besucht werden.

Den Flyer zur Reihe 2026/2027 finden Sie hier zum Download. Alle Veranstaltungen der Reihe mit der direkten Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.