»Mutter-Seelen-Allein« ist die aktuelle Ausgabe des Jung Journals überschrieben – das Heft widmet sich ganz dem Schwerpunkt Einsamkeit.
Einsamkeit konfrontiert uns mit unserer Verwundbarkeit – aber auch mit unserem existenziellen Menschsein. In einer Zeit, in der ständige Erreichbarkeit oft Nähe vortäuscht, ist sie vielleicht ein Ruf zur Wahrhaftigkeit, zur Tiefe, zur Umkehr, eine Rückverbindung zu dem, was wir tief in uns tragen und nach dem wir uns sehnen. Dabei stoßen wir auf Fragen, die keine schnellen Antworten zulassen: Wie verändert Einsamkeit unser Selbstbild, unsere Wahrnehmung, unser Denken? Worin unterscheidet sie sich vom Alleinsein – und wann wird aus Rückzug depressive Isolation? Welche Rolle spielt sie für die Kreativität und in der spirituellen Entwicklung – in Meditation, Mystik, Kontemplation? Und wie können wir – persönlich wie gesellschaftlich – auf sie antworten, ohne sie vorschnell zu pathologisieren?
Zahlreiche Aufsätze u.a. von Ingrid Riedel, Ralf T. Vogel und Isabelle Meier, die regelmäßig auch bei der C. G. Jung-Gesellschaft Köln referieren, nähern sich dem Thema, das zuletzt auch bei der IGT-Tagung in Lindau im Mittelpunkt stand, von verschiedenen Seiten. Das Heft kann einzeln über den Buchhandel bezogen werden. Nähere Informationen zum Jung Journal und zum Abonnement der Fachzeitschrift finden Sie hier.
Ingrid Riedel hält am Freitag, 21. November 2025, 18 Uhr bei der C. G. Jung-Gesellschaft Köln einen Online-Vortrag zum Thema »Einsamkeit erleben – Belastung und Chance«. Anmeldungen sind hier über unsere Website oder formlos über unsere Geschäftsstelle möglich.

