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SUMMARY:Das Sichtbare und das Unsichtbare – Streifzüge durch Kunst und Psyche: Max Ernst
DESCRIPTION:  \nBitte beachten Sie: Diese Veranstaltung ist derzeit ausgebucht. Wir führen eine Warteliste. Wenn Sie sich auf diese Warteliste setzen lassen möchten\, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an geschaeftsstelle@cgjung.org. Herzlichen Dank! \n  \nReferent:innen: Lisa Heuser und Dr. Matthias Gabriel Eine Führung im Museum Ludwig\nDurch die Kunst erhalten wir einen einzigartigen und besonderen Zugang zu inneren und äußeren Welten. Kunst ist ein bedeutungsstiftender Akt\, der in einer Gesellschaft zu einer bestimmten Zeit stattfindet und daher geschichtlich\, gesellschaftlich\, persönlich und psychologisch geprägt ist.  \nSie ist auch ein Mittel\, um Emotionen und innere Konflikte zu verarbeiten. Daher enthalten viele Kunstwerke Symbole\, die tief in der menschlichen Psyche verankert sind. Es wird das kollektive Unbewusste aktiviert. Den Rezipient:innen wird dadurch eine Auseinandersetzung mit der Kunst auf psychologischer\, ästhetischer und gesellschaftlicher Ebene ermöglicht. \nWie wir die Kunst wahrnehmen\, hängt dabei stark von unserer subjek­tiven Verfassung ab. Emotionen\, Einstellungen\, persönliche Erfahrungen und kultureller Hintergrund beeinflussen das Sehen und Verstehen von Kunstwerken.  \nEine neue Reihe der C. G. Jung-Gesellschaft Köln widmet sich der Bildenden Kunst. Bei Führungen in Kölner Museen betrachten\, besprechen und disku­tieren wir gemeinsam Gemälde und Plastiken. \nZwei Führungen der Reihe widmen sich der Epoche des Surrealismus. Stark von den Theorien Sigmund Freuds und Carl Gustav Jungs beeinflusst\, zielt der Surrealismus darauf ab\, Unbewusstes sichtbar zu machen und die Übergänge zwischen Traum und Realität zu nutzen. Eine weitere Führung widmet sich einem der bedeutendsten Bildhauer des 20.Jahrhunderts\, Alberto Giacometti\, der 1934 die Gruppe der Surrealisten verließ und einen anderen künstlerischen Weg einschlug. Die Führungen können unabhängig voneinander besucht werden. \nIn der Veranstaltung am 5. Februar 2026 geht es um die Frage: Wie gelingt es surrealistischen Künstler:innen\, die kreativen Kräfte des Unbewussten unmittelbar in ihre Werke mit einfließen zu lassen? Auf diese Frage hat Max Ernst bildnerische Antworten gegeben und malerische Techniken entwickelt\, die vor ihm unbekannt waren. Seine große Kunst kann man in vielen seiner Werke im Museum Ludwig studieren. \nLisa Heuser\, Köln\, ist Kunstpädagogin. Dr. Matthias Gabriel\, Troisdorf\, ist Arzt für Innere Medizin\, Diplom-Psychologe und Psychotherapeut. \nWeitere Veranstaltungen der Reihe: \n\nDonnerstag\, 6. November 2025\, 18.30 Uhr\, Museum Ludwig: Salvador Dalí\, René Magritte und Edgar Ende\nDonnerstag\, 5. März 2026\, 18.30 Uhr\, Museum Ludwig: Alberto Giacometti: »Place (Composition avec trois figures\, une tete)« (Platz mit drei Figuren und einem Kopf)\, 1950\n\nDen Flyer zur Reihe 2025/2026 finden Sie hier. \n  \n  \n \nAnalytische Psychologie\, Literatur und Kunst\, Das Sichtbare und das Unsichtbare – Streifzüge durch Kunst und Psyche\, LK-3 \n\nKostenbeitrag: Führung 12\,00 € zzgl. Eintritt Museum 7\,00 €; Kölner:innen haben freien Eintritt ins Museum \n\nAnmeldung erforderlich\, max. 15 Teilnehmende\nBitte beachten Sie: Diese Veranstaltung ist derzeit ausgebucht. Wir führen eine Warteliste. Wenn Sie sich auf diese Warteliste setzen lassen möchten\, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an geschaeftsstelle@cgjung.org. Herzlichen Dank! \n\n2 UStd.
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SUMMARY:»Schwarze Sonne« – Mythologische Hintergründe des Nationalsozialismus: Ein Film von Rüdiger Sünner
DESCRIPTION:Dr. Rüdiger Sünner\nModeration: Dr. Matthias Gabriel\nKölner Arbeitskreis für Philosophie und Analytische Psychologie\nIn einem der Kulträume der ehemaligen SS-Ordenszentrale Wewelsburg ist es zu finden: ein Runenzeichen\, das von der rechten Szene heute als »Schwarze Sonne« verklärt wird und für die SS vermutlich ein mystisches Symbol für Wiedergeburt und geistige Erweckung nordischen Geistes war. In diesen Räumen sollten Rituale und Kultfeiern stattfinden\, in denen man die Erhabenheit des »arischen Lichtes« gegen die »jüdisch-bolschewistische Finsternis« beschwor. Mythenforschung\, Sakralarchitektur\, Lichtdome\, Fackelzüge und Symbolik des Dritten Reiches galten nicht nur der Propaganda\, sondern vor allem der suggestiven Vertiefung dieses fast religiösen Missionsgedankens. \nDer Filmemacher und Autor Rüdiger Sünner\, der mit Nachtmeerfahrten 2011 einen vielbeachteten Film über Carl Gustav Jung vorgelegt hat\, beschäftigt sich in seinem Dokumentarfilm Schwarze Sonne von 1998 (Neuauflage 2022) mit Ursprüngen der Nazi-Ideologie und zahlreichen »Kultorten«. Zum Teil vorher nie gezeigtes Bild- und Archivmaterial beleuchtet die Verflechtung von nordisch Verbrämtem\, Mythologie und Rassismus. Fachleute und Zeitzeugen ergänzen diese visuelle Reise in einen unheilvollen Untergrund abendländischer Geschichte. \nDer Kölner Arbeitskreis für Philosophie und Analytische Psychologie zeigt den Film im Rahmen seines aktuellen Themenschwerpunkts zu Autoritarismus und Rechtsradikalismus. Rüdiger Sünner\, der seit über 30 Jahren in seinen Filmen und Büchern Schnittstellen zwischen Spiritualität\, Religion\, Mythologie und Kunst erforscht\, ist anwesend\, wird bei der anschließenden Diskussion über den Film Auskunft geben und für Fragen zur Verfügung stehen. \n  \n  \n \nKölner Arbeitskreis für Philosophie und Analytische Psychologie\, PH-2 \n\nKostenbeitrag: 12\,00 € \n\nEine Vorab-Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich\, aber erbeten.  \n\n4 UStd.
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SUMMARY:Vom Vorurteil zu Ideologie und Gewalt – Psychologie der Rechtsradikalisierung
DESCRIPTION:Referent: Dr. Matthias Gabriel\nModeration: Thomas Schwind\nKölner Arbeitskreis für Philosophie und Analytische Psychologie\nÜberall auf der Welt sieht man eine zunehmende Rechtsradikalisierung. Übersteigerter Nationalismus\, Diskriminierung von Minderheiten\, anti­demokratische Einstellungen sind auf dem Vormarsch. Bei der Suche nach Erklärungen wird meist auf die wachsende Unsicherheit durch die Folgen von Globalisierung und Digitalisierung sowie auf die steigende ökonomische Ungleichheit verwiesen.  \nAllerdings bleiben diese Erklärungen unvollständig und sagen wenig darüber aus\, wie sich ein solcher fundamentaler Wandel in den politischen Einstellungen vollziehen kann und warum sich das Unsicherheitsgefühl beispielsweise statt in Ausgrenzung nicht in Solidarität auflöst.  \nWie konnten rechtsextreme bis faschistische Positionen einen so großen Einfluss gewinnen? Sind bestimmte Menschen in definierten Situationen besonders anfällig für diskriminierende Einstellungen? Welchen Einfluss hat dabei der soziale Kontext\, und gibt es dabei feststellbare Persönlichkeitsfaktoren? Welche Strukturen haben rechte Mythen und Ideologien\, und welchen Bedürfnissen und Wünschen kommen diese entgegen? \nIm Seminar soll diesen Fragen mit Bezug auf die Psychoanalyse und die Analytische Psychologie sowie unter Berücksichtigung der neueren Forschungsergebnisse in den Kognitions- und Sozialwissenschaften nachgegangen werden. \nDr. Matthias Gabriel\, Troisdorf\, ist Arzt für Innere Medizin\, Diplom-Psychologe und Psychotherapeut. \n  \n  \n \nKölner Arbeitskreis für Philosophie und Analytische Psychologie\, PH-3 \n\nKostenbeitrag: 65\,00 € \n\nAnmeldung erforderlich  \n\n6 UStd.\, mit 8 Fortbildungspunkten bei der PTK NRW akkreditiert
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SUMMARY:Vortrag: Wenn es schon schwierig ist\, warum besinnen wir uns nicht auf unsere Zuversicht?
DESCRIPTION:Referentin: Prof. Dr. Verena Kast\nVon Zuversicht spricht man meist\, wenn sie einem abhanden zu kommen droht\, wenn man sie braucht. Und wir brauchen sie jetzt sehr in unserer Zeit. Schon Plutarch schrieb: »Also sollten wir nicht mutlos werden und aufgeben\, sondern das Schlechtere durch Besseres abmildern.« \nDie Zukunft ist ungewiss. Mit unseren Vorstellungen\, auch als Ausdruck unserer emotionalen Situation\, färben wir die Wahrnehmung der Zukunft und beeinflussen damit unser Lebensgefühl. So gibt es zum einen Vorstellungen der Bedrohung\, verbunden mit immer mehr lähmender Angst und Angstbildern\, und zum anderen Vorstellungen der Zuversicht und der Hoffnung. Letztere leugnen die Schwierigkeiten nicht\, sind aber von der Überzeugung getragen\, sich den Herausforderungen stellen zu können\, zusammen mit anderen Menschen etwas bewirken zu können. Wie können wir mehr zu Bildern der Zuversicht finden? Gegen die Zuversicht steht die Angst. Wie können wir mit Angstgefühlen\, die uns ja signalisieren\, dass wir in Gefahr sind\, so gut umgehen\, dass sie uns nicht lähmen? \nWir Menschen haben aber nicht nur Angst\, wir sind auch getragen von archetypischer Hoffnung – nicht einfach nur von Erwartungen – als einer Grundemotion des Lebendigseins: Es gibt trotz allem immer auch wieder einen neuen Tag\, darauf vertrauen wir unbewusst. Diese archetypische Hoffnung ist verbunden mit archetypischem Vertrauen\, und daraus wird eine zuversichtliche Haltung. \nPositive Gefühle federn die Angst ab. Wie finden wir zu diesen positiven Gefühlen? Und wie kann das alles praktisch aussehen? Einige Hinweise zum Umgang mit uns selbst in schwierigen Zeiten runden den Vortrag ab. \nProf. Dr. Verena Kast\, St. Gallen\, ist Psychoanalytikerin (C. G. Jung)\, Dozentin und Lehranalytikerin am C. G. Jung-Institut Zürich sowie Buchautorin. \n  \n  \n \nVorträge\, V-6 \n\nKostenbeitrag: 12\,00 € \n\nAnmeldung erforderlich\, die Zugangsdaten (Zoom) erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail \n\n3 UStd.\, mit 3 Fortbildungspunkten bei der PTK NRW akkreditiert
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LOCATION:Online\, per Zoom. Die Zugangsdaten gehen Ihnen rechtzeitig per E-Mail zu.
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SUMMARY:Narcissus: Mythos und Spiegelbild unserer Zeit? Ein Thema in Psychotherapie\, Gesellschaft und Kultur
DESCRIPTION:Referenten: Dr. Dr. Karl Heinz Lenz\, Reza Khalili-Amiri\nOvid erzählt von Narcissus\, in den sich seiner Schönheit wegen viele verlieben\, der aber alle Werbenden spröde abweist. Die Göttin Nemesis verurteilt ihn deshalb\, nie denjenigen für sich gewinnen zu können\, den er selbst einmal lieben wird. Dies erfüllt sich\, als der Jüngling in einem Teich sein Spiegelbild erblickt und sich in den Wahrgenommenen verliebt – ohne zunächst zu bemerken\, dass er sich selbst betrachtet. Schließlich stirbt er an dem Leid\, den Geschauten mit seiner Liebe nicht erreichen zu können. \nZweitausend Jahre nach Ovid ist das Wort vom »Narzissmus« in aller Munde. Sorgen über Selbstverliebtheit\, Egoismus und eine Zerstörung des sozialen Zusammenhalts breiten sich aus. Sigmund Freud brachte den Begriff des Narzissmus in die Psychoanalyse ein. Die Analytische Psycho­logie C. G. Jungs knüpft mit eigenen Sichtweisen daran an. \nDer Narcissus-Mythos hat immer wieder Menschen zu neuen Interpretationen angeregt. Beispiele aus Philosophie\, Literatur und Kunst sollen im Seminar zu seinem Verständnis beitragen. Das Konzept der Archetypen öffnet auch den Blick auf andere Kulturkreise\, etwa im Orient. So kann die Beschäftigung mit dem Narzissus-Mythos als Möglichkeit verstanden werden\, neue Sichtweisen für Individuation und menschliche Kommuni­kation\, für Psychotherapie\, soziale Arbeit und Erziehung zu gewinnen. \nDr. Dr. Karl Heinz Lenz\, Köln\, ist Altertumswissenschaftler mit Forschungs- und Lehrtätigkeit an den Universitäten Köln\, Bonn und Frankfurt / Main und Lehrer; zudem ist er Heilpraktiker für Psychotherapie mit eigener Praxis für Psychotherapie und Psychoanalyse in Köln.\nReza Khalili-Amiri\, Düsseldorf\, ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit tiefenpsychologischem und analytischem Schwerpunkt; er publiziert zur altpersischen und altiranischen Religion\, Mythologie\, Philosophie und Kultur. \n  \n  \n \nMethoden der Analytischen Psychologie: Märchen und Mythen\, MM-1 \n\nKostenbeitrag: Mitglieder 85\,00 €\, Nichtmitglieder 115\,00 € \n\nAnmeldung erforderlich \n\n8 UStd.\, mit 10 Fortbildungspunkten bei der PTK NRW akkreditiert
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