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SUMMARY:Vortrag · Wie überlebt man die Adoleszenz – als Jugendlicher\, Eltern und Lehrperson?
DESCRIPTION:Referent: Prof. Dr. Allan Guggenbühl\nDas Zimmer sieht aus wie nach einem Bombenanschlag\, der Ausgang beginnt selbstverständlich erst um 22 Uhr\, Gespräche sind kaum mehr möglich – stattdessen gilt die ganze Aufmerksamkeit den Chats. Und die Schule? Die gilt als langweilig. \nJugendliche in der Pubertät sind für Eltern ebenso wie für Lehrpersonen oft eine große Herausforderung. Appelle bleiben häufig wirkungslos\, und vernünftige Gespräche verlaufen nicht selten im Sand. Doch welche Gründe stecken hinter diesem schwierigen Verhalten? Und wie sollen Väter\, Mütter oder Lehrpersonen darauf reagieren? \nDie Adoleszenz ist die Zeit der Suche nach der eigenen Identität\, nach dem eigenen Selbst und der eigenen Rolle in der Gesellschaft. Jugendliche setzen sich intensiv mit ihren Träumen\, Fantasien\, ihrer Körperlichkeit und ihrer Zukunft auseinander. Dabei brauchen sie die Begleitung und den Beistand von Erwachsenen\, um den Übergang ins Erwachsenenleben zu bewältigen\, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden und mit sich selbst ins Reine zu kommen. Es geht um eine entscheidende Entwicklungsphase. \nIm Vortrag werden zunächst die Hintergründe des jugendlichen Verhaltens beleuchtet. Anschließend wird aufgezeigt\, wie Väter\, Mütter und Lehr­personen konstruktiv reagieren können\, damit diese herausfordernde Lebensphase gemeinsam positiv gemeistert werden kann. \nProf. Dr. Allan Guggenbühl\, Zürich\, ist Psychotherapeut\, Psychoanalytiker (C. G. Jung) und Psychologe. Der Dozent am C. G. Jung-Institut Zürich und ISAP Zürich ist zudem Leiter des Instituts für Konfliktmanagement und Mythodrama in Zürich. \nZu diesem Vortrag bieten wir ein vertiefendes Seminar am Folgetag\, Samstag\, 16. Januar 2027\, 10 bis 13 Uhr an. Zu diesem Seminar können Sie sich hier anmelden. \n  \n \nVorträge\, V-5 \n\nKostenbeitrag: 12\,00 € \n\nAnmeldung erforderlich. Der Online-Vortrag wird über Zoom durchgeführt. Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung per E-Mail. \n\n3 UStd.
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SUMMARY:Seminar · Wie überlebt man die Adoleszenz –  als Jugendlicher\, Eltern und Lehrperson?
DESCRIPTION:Referent: Prof. Dr. Allan Guggenbühl\nDas Zimmer sieht aus wie nach einem Bombenanschlag\, der Ausgang beginnt selbstverständlich erst um 22 Uhr\, Gespräche sind kaum mehr möglich – stattdessen gilt die ganze Aufmerksamkeit den Chats. Und die Schule? Die gilt als langweilig. \nJugendliche in der Pubertät sind für Eltern ebenso wie für Lehrpersonen oft eine große Herausforderung. Appelle bleiben häufig wirkungslos\, und vernünftige Gespräche verlaufen nicht selten im Sand. Doch welche Gründe stecken hinter diesem schwierigen Verhalten? Und wie sollen Väter\, Mütter oder Lehrpersonen darauf reagieren? \nDie Adoleszenz ist die Zeit der Suche nach der eigenen Identität\, nach dem eigenen Selbst und der eigenen Rolle in der Gesellschaft. Jugendliche setzen sich intensiv mit ihren Träumen\, Fantasien\, ihrer Körperlichkeit und ihrer Zukunft auseinander. Dabei brauchen sie die Begleitung und den Beistand von Erwachsenen\, um den Übergang ins Erwachsenenleben zu bewältigen\, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden und mit sich selbst ins Reine zu kommen. Es geht um eine entscheidende Entwicklungsphase. \nIm Vortrag am Vorabend wurden zunächst die Hintergründe des jugendlichen Verhaltens beleuchtet. Im Seminar wird aufgezeigt\, wie Väter\, Mütter und Lehrpersonen konstruktiv reagieren können\, damit diese herausfordernde Lebensphase gemeinsam positiv gemeistert werden kann. \nProf. Dr. Allan Guggenbühl\, Zürich\, ist Psychotherapeut\, Psychoanalytiker (C. G. Jung)\, Psychologe und Dozent am C. G. Jung-Institut Zürich und ISAP Zürich. Er ist Leiter des Instituts für\nKonflikt­management und Mythodrama in Zürich. \nDas Seminar knüpft an den Vortrag vom Vorabend an\, die Teilnahme am Vortrag wird vorausgesetzt. Zum Vortrag am Freitag\, 15. Januar 2027\, 18 Uhr können Sie sich hier anmelden. \n  \n \nSeelische Krisen\, Entwicklung und Heilung\, SEH-2 \n\nKostenbeitrag: Mitglieder 50\,00 €\, Nichtmitglieder 60\,00 € \n\nAnmeldung erforderlich. Das Online-Seminar wird über Zoom durchgeführt. Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung per E-Mail. \n\n4 UStd.
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SUMMARY:Vortrag · Der Begriff des Numinosen bei Rudolf Otto und C. G. Jung
DESCRIPTION:Referent: Dr. Ulrich Vollmer\nWas geschieht\, wenn der Mensch auf etwas trifft\, das seinen Verstand übersteigt? Auf etwas\, das tief erschüttert und Schaudern hervorruft\, aber gleichzeitig fasziniert? Auf etwas\, das sich mit Worten nur schwer oder vielleicht gar nicht beschreiben lässt? Auf etwas\, das letztlich Geheimnis bleibt? \nDer Theologe Rudolf Otto prägte in seinem Buch Das Heilige (1917) für die fundamentale Erfahrung dieser Größe den Begriff des »Numinosen« und sprach vom mysterium tremendum und vom mysterium fascinans. Der Psychologe C. G. Jung griff diesen Begriff auf und nannte ihn »Ottos trefflichen Ausdruck« (GW 8\, § 216).  \nAber während Rudolf Ottos Blick gleichsam nach außen gerichtet war\, auf eine außermenschliche\, transzendente Kraft\, richtete sich C. G. Jungs Blick nach innen\, in die menschliche Seele. Für ihn war das Numinose eine fundamentale Erfahrung unseres Unbewussten. Es bricht durch Träume\, Symbole und Archetypen in unser Leben ein und besitzt die Kraft\, unsere Persönlichkeit tiefgreifend zu verändern. \nDer Vortrag beleuchtet die partiellen Kongruenzen und die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Ottos theologischer und Jungs psychologischer Perspektive. \nDr. Ulrich Vollmer\, Bonn\, ist Philologe\, Theologe und Vergleichender Religionswissenschaftler. Er ist ehemaliger Kustos des Instituts für Orient- und Asienwissenschaften an der Universität Bonn. \n  \n \nAnalytische Psychologie und Religion\, R-1 \n\nKostenbeitrag: 12\,00 € \n\nAnmeldung erforderlich. Der Online-Vortrag wird über Zoom durchgeführt. Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung per E-Mail. \n\n3 UStd.
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SUMMARY:Seminar · Mit Symbolen schöpferisch leben: »Symbolisches Leben« nach C. G. Jung
DESCRIPTION:Referentin: Dr. Susanne Gabriel\nSymbole haben die Menschheit schon immer beeinflusst und bewegt. Alle wichtigen Ereignisse\, Erfahrungen und Stationen unserer menschlichen Existenz wurden und werden begleitet von orientierenden und motivie­renden Symbolen.  \nSymbole helfen uns\, Unbewusstes bewusst zu machen\, Konflikte zu erkennen und zu überwinden\, erschließen uns neue Lebensperspektiven\, fördern und begleiten unseren Individuationsweg. In den Symbolen unserer Träume und Imaginationen entdecken wir unsere Schattenseiten\, unsere ungelebten Fähigkeiten und Ressourcen. Ohne symbolisches Leben wären unsere Welt- und Beziehungserfahrungen nüchtern\, oberflächlich\, lang­weilig\, farblos.  \nDementsprechend umfassend ist die Bedeutung\, die das Erlernen der Symbolsprache bzw. der kreative Umgang mit Symbolen im Sinne eines eigenen »symbolischen Lebens« nach C. G. Jung hat. \nDr. med. Susanne Gabriel\, Troisdorf\, ist Ärztin für Innere Medizin\, Psychoanalytikerin (C. G. Jung) und Psychotherapeutin. Sie ist Mitglied des Vorstands der C. G. Jung-Gesellschaft Köln. \n  \n \nGrundlagenthemen der Analytischen Psychologie\, AP-3 \n\nKostenbeitrag: Mitglieder 95\,00 €\, Nichtmitglieder 130\,00 € \n\nAnmeldung erforderlich \n\n8 UStd. · Akkreditierung für Fortbildungspunkte beantragt
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LOCATION:Haus der evangelischen Kirche\, Kartäusergasse 9–11\, 50678 Köln
CATEGORIES:Grundlagenthemen der Analytischen Psychologie,Präsenz-Veranstaltungen,Seminare,Susanne Gabriel,Veranstaltungen mit Fortbildungspunkten
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SUMMARY:Filmabend · Das Sichtbare und das Unsichtbare – Streifzüge durch Kunst und Psyche: Luis Buñuel / Salvador Dalí: »Un chien andalou« (»Ein andalusischer Hund«) und »L'Âge d'or« (»Das goldene Zeitalter«)
DESCRIPTION:  \nReferenten: Martin Füg und Dr. Matthias Gabriel\nEin Filmabend im Haus der Evangelischen Kirche\nUnsere Reihe »Das Sichtbare und das Unsichtbare – Streifzüge durch Kunst und Psyche« lädt dazu ein\, die spannende Verbindung zwischen Kunst und Psyche zu entdecken. Künstlerinnen und Künstler haben seit Jahrhunderten versucht\, nicht nur die sichtbare Welt darzustellen\, sondern auch Träume\, Erinnerungen\, Ängste\, Hoffnungen und verborgene Sehnsüchte sichtbar zu machen. Ihre Werke eröffnen Einblicke in innere Welten und spiegeln zugleich Erfahrungen wider\, die viele Menschen teilen. Die Kunstführungen im Museum Ludwig werden im Semester 2026/2027 ergänzt durch einen Abend mit zwei Filmen von Luis Buñuel und Salvador Dalí. \nDie Surrealist:innen setzten nicht nur in Malerei\, Skulptur und Literatur die irrationalen Aspekte von Traum und Unbewusstem als künstlerische Mittel und Waffen gegen die Herrschaftsstrukturen der bürgerlichen Gesellschaft ein. Auch in filmischen Werken benutzten sie groteske und exzessive Elemente\, um jede lineare Art von Erzählung zu zerstören und die traditionellen Sehgewohnheiten zu irritieren und zu erschrecken. \nWir zeigen die beiden Meisterwerke »Un chien andalou« (»Ein andalusischer Hund«\, 1929) und »L’Âge d’or« (»Das goldene Zeitalter«\, 1930)\, die Luis Buñuel in Zusammenarbeit mit Salvador Dalí drehte. Die Filme lösten bei ihrer Uraufführung rechtsgerichtete Proteste\, Ausschreitungen und Verbotsurteile aus\, beeinflussen aber bis heute viele zeitgenössische Filmemacher wie z.B. David Lynch. \nMartin Füg\, Köln\, ist Theaterwissenschaftler und Regisseur. Dr. Matthias Gabriel\, Troisdorf\, ist Arzt für Innere Medizin\, Diplom-Psychologe und Psychotherapeut. \n  \n\nWeitere Veranstaltungen der Reihe »Das Sichtbare und das Unsichtbare – Streifzüge durch Kunst und Psyche« 2026/2027: \n\nDonnerstag\, 1. Oktober 2026\, 18.30 Uhr: Salvador Dalí\, René Magritte und Edgar Ende (Kunstführung\, Museum Ludwig)\nDonnerstag\, 4. März 2027\, 18.30 Uhr: Max Ernst (Kunstführung\, Museum Ludwig)\nDonnerstag\, 1. April 2027\, 18.30 Uhr: Lee Ufan (Kunstführung\, Museum Ludwig)\n\nDen Flyer zur Reihe 2026/2027 finden Sie hier. \n  \n  \n \nAnalytische Psychologie\, Literatur und Kunst\, Das Sichtbare und das Unsichtbare – Streifzüge durch Kunst und Psyche\, LK-2 \n\nKostenbeitrag: 15\,00 € \n\nUm Anmeldung wird gebeten \n\n3 UStd.
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SUMMARY:Seminar · Der Individuationsprozess in romantischen Beziehungen: Eine jungianische Perspektive auf Liebe\, Partnerschaft und seelische Ganzheit
DESCRIPTION:Referent: Dr. Jürgen Kohlmeyer\nIndividuation bezeichnet bei C. G. Jung den lebenslangen Prozess\, mehr und mehr zu dem zu werden\, was im Innersten angelegt ist und sich entfalten möchte. Dabei geht es um die Auseinandersetzung mit bewussten und unbewussten Anteilen der Persönlichkeit und die allmähliche Entwicklung hin zu größerer innerer Ganzheit. \nDas Seminar widmet sich der Frage\, welche Rolle romantische Partnerschaften im Individuationsprozess spielen können.  \nAusgehend von zentralen Konzepten wie Anima und Animus\, Schatten und Projektion soll beleuchtet werden\, wie Beziehungen im Individuations­prozess einerseits Wachstum und Entwicklung fördern\, andererseits aber auch zu Stagnation und Hemmung beitragen können.  \nPartnerschaft erscheint dabei als ein besonderer Erfahrungsraum\, in dem unbewusste Dynamiken sichtbar werden und seelische Reifung angestoßen werden kann.  \nDr. Jürgen Kohlmeyer\, Köln\, ist Psychologischer Psychotherapeut und Psychoanalytiker (C. G. Jung). \n  \n \nGrundlagenthemen der Analytischen Psychologie\, AP-1 \n\nKostenbeitrag: Mitglieder 55\,00 €\, Nichtmitglieder 75\,00 € \n\nAnmeldung erforderlich \n\n5 UStd. · Akkreditierung für Fortbildungspunkte beantragt
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