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Archetypische Perspektiven der Großeltern-Enkelkind-Beziehung (GEÄNDERT!)

Beginn:
Sa., 22. Apr 2023, 10:00
Ende:
Sa., 22. Apr 2023, 13:00
Kurs-Nr.:
LK-2
Kostenbeitrag :
30,– €
Zertifizierte Fortbildungspunkte:
5
Ort:
ONLINE (geändert!)
150
Referent_in:

Beschreibung

Wie die Eltern, so üben auch die Großeltern einen wichtigen Einfluss auf die psychische Entwicklung von Kindern aus. Nicht selten werden schlechte Bindungserfahrungen mit den Eltern durch gute mit den Großeltern aufgefangen oder abgemildert. Die gesellschaftliche Bedeutung dieser transgenerationellen Beziehung ist zudem gestiegen, da wir länger leben und Frauen häufiger berufstätig sind. Aber schon immer war diese spezielle Beziehung zwischen Großeltern und Enkelkind sichtbar in Märchen, Legenden, Sagen und Epen, die eine große Bandbreite umfassen: vom alten Weisen über den närrischen Alten bis hin zur bösen Hexe, dem furchterregenden Zauberer oder der alten weisen Frau. Im Märchen „Rotkäppchen“ oder „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“, in der Heidi-Geschichte oder in der Artus-Sage treffen wir z.B. auf solche Gestalten. Und auch C. G. Jung wurde durch seinen – bereits verstorbenen – Großvater beeinflusst, dessen positiver Geist noch Jahrzehnte später sein Leben beeinflusste. Im Seminar wollen wir diesen verschiedenen Facetten der Großeltern-Enkelkind-Beziehung vertiefter nachgehen und einzelne Märchen, Geschichten und Epen wie auch die persönliche Erfahrung mit den eigenen Großeltern näher beleuchten. Wir wollen außerdem der Bedeutung, die C.G. Jung seinem verstorbenen Großvater gab, zusammen erarbeiten und diskutieren.

Bitte melden Sie sich direkt über die Melanchthon-Akademie an.