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Mythos und Moderne

Beginn:
Sa., 30. Apr 2022, 10:00
Ende:
Sa., 30. Apr 2022, 17:00
Kurs-Nr.:
PH-3
Preis für Nichtmitglied:
55,00 EUR pro Platz
Ort:

Beschreibung

Der Begriff der Moderne als Zeitalter der Vernunft und des Fortschritts wurde erst im 18. Jahrhundert geprägt. Friedrich Hegel war einer der ersten, der diese "Selbstvergewisserung der Moderne" formulierte und gleichzeitig auf die von ihr selbst hervorgebrachten Probleme verwies. Er nannte sie "Entzweiungen". Diese stellten sich im Laufe der Zeit immer mehr als das dualistische Auseinandertreten von Subjekt und Objekt, Glaube und Wissen, Natur und Kultur, Arbeit und Kapital, Sinnlichkeit und Vernunft, Logos und Mythos heraus. Die Verschärfung der krisenhaften Entwicklung der modernen Gesellschaften zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand ihre Beschreibung in zahlreichen Theorien von Max Weber über Martin Heidegger, Max Horkheimer und Theodor Adorno bis Hartmund Rosa heute. Gleichzeitig entwickelte in der Psychoanalyse Sigmund Freud seine Gedanken über das "Unbehagen in der Kultur", und in der Tradition der Analytischen Psychologie hat Erich Neumann mit seiner Schrift "Krise und Erneuerung" versucht, die Theorien von C.G. Jung auf die Widersprüche der Moderne anzuwenden. Als Lösung wurden auch immer wieder Vorschläge einer Re-Mythologisierung angeboten, die man vor allem der schöpferischen Kraft der Kultur zutraute. Katastrophal wirkte aber dann die Macht der Mythen, als die Nationalsozialisten sie für ihren "Mythos des 20. Jahrhunderts" missbrauchten. In unserem Seminar wollen wir versuchen, diesen ambivalenten Entwicklungen anhand von Krisentheorien der Moderne zu folgen. 


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